{"id":41,"date":"2016-07-20T12:36:44","date_gmt":"2016-07-20T10:36:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.timos-blog.de\/?p=41"},"modified":"2020-05-16T00:04:26","modified_gmt":"2020-05-15T22:04:26","slug":"tag-9","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.timos-blog.de\/index.php\/2016\/07\/20\/tag-9\/","title":{"rendered":"Tag 9"},"content":{"rendered":"<h3>Montag 20. November 1916<\/h3>\n<p>Am fr\u00fchen Vormittag des 20. Novembers, der wieder ein Montag war, wurde ein weiterer Probealarm ausgel\u00f6st. Wie die Male zuvor, musste die Crew so schnell wie m\u00f6glich, ohne viel Aufruhr, an Deck erscheinen. Danach wurden die Rettungsboote mit Personen gef\u00fcllt und dazu die Zeit gestoppt. Erneut wurde dies, f\u00fcnf mal ge\u00fcbt, um sicher gehen zu k\u00f6nnen, f\u00fcr einen Angriff oder Notfall gewappnet zu sein.<br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck, bekamen die Krankenschwestern, weitere Erholungszeit f\u00fcr sich. Denn in wenigen Tagen, wenn die Britannic in Limnos angekommen ist, wird es davon nicht mehr all Zuviel geben. Die vielen Verwundeten und Verletzten werden n\u00e4mlich dann, Priorit\u00e4t haben. Sie verbrachten ihre Zeit, gerne unter sich, mit anderen Personen an Bord, oder waren in der Bibliothek, sowie am Shuffleboardplatz zu finden. In der Zwischenzeit war die Agentin damit besch\u00e4ftigt, die Briefe aus Grahams Kabine zu begutachten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sie kannte nur, zwei oder drei Codierungsschl\u00fcssel der deutschen und davon noch nicht einmal, die Standardcodierung. Sie hielt also als erstes, den Brief ins Licht, um versteckte Buchstaben oder Zahlen zu finden, aber leider erfolglos. Dann versuchte Sie einen Trick, den Kinder als auch Spione, noch Heute gerne anwenden. Indem Sie ein weiteres Blatt auf den Brief legte und mit einem Bleistift schraffierte, jedoch wieder ohne Ergebnis.<br \/>\nFr\u00fcher wurden auch geheime Botschaften, mit Zitronensaft, Milch oder Essig geschrieben, die man dann erhitzen musste, um Sie lesbar zu machen. Unsichtbare Tinte wurde diese Art genannt. Allerdings konnte man vorher schon feststellen, ob eine Botschaft darauf geschrieben worden war, weil Sie nach einiger Zeit, nicht mehr Geruchsneutral blieben. Stroud, nahm die Briefe nun in die Hand und atmete tief ein, um einen Geruch festzustellen, doch auch hier keine Auswirkungen. Danach hielt Sie die Mitteilungen, lange \u00fcber eine Lampe, aber keine Buchstaben kamen zu Vorschein. Erst jetzt versuchte Sie die Decodierung, Sie wollte nichts unversucht lassen und probierte Stunden lang herum. Leider alles ohne Resultat.<br \/>\n<em>&#8211; Vielleicht hatte Violet recht gehabt und es waren wirklich nur Briefe aus der Heimat &#8211;<\/em> dachte Sie ver\u00e4rgert. Stroud beschloss die Briefe, in ein Geheimfach Ihres Schmuckk\u00e4stchens zu legen, damit waren Sie f\u00fcr au\u00dfenstehende, aus dem Verkehr gezogen.<br \/>\nAuch das Funkger\u00e4t von Graham im Koffer, dass man ihr gebracht hatte, wurde von ihr unter die Lupe genommen. Jasmin baute es sogar komplett auseinander, um eventuell etwas zu finden, aber au\u00dfer Jacobs Fingerabdr\u00fccke, die schon genug Beweise erbracht hatten, fand Sie nichts weiter. Der Koffer mit Inhalt,\u00a0\u00a0blieb so lange bei Ihr in Gewahrsam, bis der Spion vor Gericht gestellt werden kann. Abschlie\u00dfend wurde der Frachtraum nochmals, von Matrosen, als auch Captain Bartlett \u00fcberpr\u00fcft. Jasmin musste Alfred, lange und eingehend anflehen, damit er sich bereit erkl\u00e4rte, einen Trupp nach unten zu schickte. Leider wurde auch bei dieser Suche nichts gefunden, Weder eine Luke noch irgendwelche Kisten mit Waffen. Wer hatte nun Recht? Wem konnte man Glauben schenken? Langsam war Sie aber zu der \u00dcberzeugung angelangt, dass Jacob Graham Sie nur verunsichern wollte, um von sich selber abzulenken.<br \/>\nBeim Mittagessen im gro\u00dfen Saal, gab sich Jasmin als Agentin vom MI6 zu erkennen und war erst gar nicht in Ihrer Krankenschwester Garderobe erschienen. Sie konnte es nicht ausstehen Personen anzul\u00fcgen, die mit der Mission nichts zu tun hatten, au\u00dfer es war unbedingt n\u00f6tig. Vielen blieb dabei das Fleisch in Halse stecken, w\u00e4hrend andere \u00fcber diesen Witz, laut lachen konnten. Die Oberschwester stand auf und brachte die lachenden erst einmal zum Schweigen: &gt;&gt;Es ist wahr! Was Ihnen die Agentin Stroud hier erz\u00e4hlt, weil ich nicht nur Zeuge war, sondern Ihr auch, bei den Ermittlungen geholfen habe. Sie spricht die Wahrheit, weil ich selbst dabei war!&lt;&lt;<br \/>\nNun blieb Ihnen allen die Spucke weg, einige lie\u00dfen sogar vor Schreck das Besteck fallen.<br \/>\n&gt;&gt;Mein Auftrag auf der Britannic war es, einen deutschen Spion auf die Schliche zu kommen und ihn den britischen Beh\u00f6rden von Mudros zu \u00fcbergeben. Heute darf ich Ihnen bekannt geben, dass der Spion im Arrest des Schiffes sitzt. Er wird keine Bedrohung mehr f\u00fcr uns darstellen. Es war ein Crewmitglied des Schiffes, den einige von Ihnen bestimmt kennen. Sein Name ist Jacob Graham, ein junger Offizier von der Br\u00fccke. Er hat uns nicht nur alle belogen, sondern auch raffiniert get\u00e4uscht und stand wahrscheinlich, die ganze Zeit mit dem U-Boot in Kontakt. Wir nehmen an, dass es sich um ein deutsches Unterseeboot handelt, dass uns angegriffen hat. Nur die h\u00f6heren Offizier, Oberschwester Jessop und meine Wenigkeit, haben davon gewusst, um Panik oder tote Personen zu vermeiden. Genie\u00dfen Sie die restliche Zeit an Bord der Britannic, dass wohl nun der sicherste Punkt im Mittelmeer sein d\u00fcrfte. Ich bedanke mich trotzdem bei allen, f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung!&lt;&lt; ,erkl\u00e4rte Jasmin und war leicht irritiert, als es still blieb.<br \/>\nViele Leute waren von der Flut an Informationen, die ihnen die Agentin aufgetischt hatte, komplett \u00fcberrumpelt, als auch fassungslos. Es f\u00fchlte sich ungeheuerlich an, was hinter Ihren R\u00fccken an Bord vorgegangen war und im Verborgenen abspielte. Sie waren zwar nun alle sicher, aber niemand empfand auch so. Ein einziger Spion brachte es fertig, ein ganzes Schiff, sowie deren Besatzung in Gefahr zu bringen und ein U-Boot auf Sie zu hetzen. Wir konnte so etwas in der heutigen Zeit passieren?<\/p>\n<p>Die Britannic lies die italienische Halbinsel hinter sich und kam wieder auf das offene Mittelmeer hinaus. Mit voller Kraft, wurde der Kurs in Richtung Griechenland aufgenommen, um die verlorene Zeit wieder wett zu machen. Sp\u00e4testens in der Nacht sollte das Schiff, an der Insel Kythira vorbei kommen und morgen fr\u00fch die Stra\u00dfe von Kea erreichen. Am Tag darauf den 22. November fr\u00fch morgens, wird die Britannic dann, in den Hafen von Mudros einlaufen.<\/p>\n<p>Die Besatzung der U-37, hatte den Angriff des britischen Kreuzers knapp \u00fcberlebt. Wasser war in Massen eingedrungen, die Elektronik versagte und die Motoren streikten, Sie konnten sich aber aus eigner Kraft wieder aufraffen. Der deutsche Kommandant, wollten so wenig Zeit wie m\u00f6glich verschwenden, denn die Britannic musste unbedingt \u00fcberholt werden, um einen zweiten Angriffsversuch zu starten. Dies war nun Ihre Mission, sie arbeiteten daf\u00fcr, rund um die Uhr und w\u00e4hrend der Fahrt, damit das Ziel erreicht werden konnte. Das gelang Ihnen auch, als das Lazarettschiff in Neapel haltmachte. Nun warteten Sie, in der n\u00e4he der Fahrtroute darauf, dass es am Horizont und im Fadenkreuz des Fernrohrs auftauchte.<br \/>\nDer Kommunikations Offizier des U-Bootes, hatte oft versucht mit dem Spion auf der Britannic erneut Kontakt aufzunehmen, jedoch kam nie eine Antwort zur\u00fcck, deshalb beschloss man Jacob Graham f\u00fcr tot oder gefangen zu erkl\u00e4ren und die Mission, trotzdem wie geplant fortzusetzen.<\/p>\n<p>Stroud spazierte, nachdem Mittagessen zum Captain auf die Br\u00fccke, Sie wollte, in Erfahrung bringen, wie es Jacob im Arrest so erging. Obwohl Bartlett viel zu tun hatte, nahm er sich die Zeit, mit der Agentin zu plaudern.<br \/>\n&gt;&gt;Wie geht es Mr. Graham? F\u00fchrt er sich anst\u00e4ndig auf?&lt;&lt; ,fragte Sie.<br \/>\n&gt;&gt;Ich nehme mal an, ganz gut.&lt;&lt; ,meinte Bartlett und sprach weiter: &gt;&gt;Seit wir mit Ihm gesprochen haben, spricht er mit niemandem mehr. Er bekommt jeden Tag etwas Essen und zu trinken, eine Wache h\u00e4lt ihn st\u00e4ndig im Auge. Er f\u00fchlt sich bestimmt wohl.&lt;&lt; ,berichtete er.<br \/>\n&gt;&gt;Mehr k\u00f6nnen wir im Moment f\u00fcr ihn sowieso nicht tun.&lt;&lt; ,meinte Jasmin und wechselte das Thema:&gt;&gt;Ich habe die Britannic in den letzten Tagen sehr gut kennengelernt und bin viel auf dem Schiff herumgekommen, aber ich w\u00fcrde gerne mehr dar\u00fcber erfahren, vorausgesetzt das Ihnen dazu die Zeit nicht fehlt.&lt;&lt; ,sagte Stroud interessiert.<br \/>\n&gt;&gt;Ein bisschen Zeit kann ich immer er\u00fcbrigen. Was m\u00f6chten Sie den wissen?&lt;&lt; ,fragte Captain Bartlett die junge Dame.<br \/>\n&gt;&gt;Als wir den Probealarm ge\u00fcbt haben, sind einige Heizer und Maschinisten in die Rettungsboote gestiegen. Ich w\u00fcrde gerne mal sehen, wie die Leute dort unten\u00a0so arbeiten?&lt;&lt; ,erwiderte Sie.<br \/>\n&gt;&gt;Das l\u00e4sst sich einrichten! Folgen Sie mir!&lt;&lt; ,sagte Alfred und ging voraus.<br \/>\nViele Treppen, sowie Korridore sp\u00e4ter, erreichten Sie Kesselraum 6. Von dort aus wurden alle Segmente nach hinten durchlaufen, bis in den Hauptmaschinenraum. Eine unglaubliche Hitze, herrschte in jedem Abschnitt. Nach wenigen Minuten schon, stande bei beiden, dass Wasser auf der Stirn. Die starken und muskul\u00f6sen Heizer, schaufelten ununterbrochen Kohlen in die gewaltigen Kessel hinein, die die riesigen Dampfmaschinen der Britannic antrieben. Da Jasmin aber noch mehr wissen wollte, erkl\u00e4rte Bartlett, etwas genauer: &gt;&gt;Die Abmessungen der Britannic sind fast identisch, wie die der Olympic und die der Titanic. Ihre L\u00e4nge betr\u00e4gt etwa 269 m, die Breite liegt bei 28 Metern, vom Kiel bis zum Schornstein aufw\u00e4rts, hat Sie die stolze H\u00f6he von 53 m. Allein die Kessel, die Sie hier sehen k\u00f6nnen, sind fast f\u00fcnf Meter hoch.&lt;&lt; ,erz\u00e4hlte der Captain und zeigte darauf. Stroud war absolut begeistert, trotz der starken Hitze.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Schiff war so unglaublich Leistungsstark, dass ihre effizienteren Maschinen, 50.000 PS gemeinsam erbringen konnten. Damit verschafften Sie der Britannic einige Knoten mehr, als die Ihrer beiden Schwesternschiffe, konnte aber mit den schnellen Dampfern der Cunard Line, trotzdem nicht mithalten. So hatte es Ihr Alfred geschildert. Sie schlenderten zusammen, weiter nach hinten: &gt;&gt;Das Gewicht der st\u00e4hlernen Lady, liegt bei 48.158 Bruttoregistertonnen und ist damit, dass schwerste Schiff ihrer Klasse. Besitzt aber daf\u00fcr, eine h\u00f6here Rettungsbootkapazit\u00e4t und Sicherheitsausr\u00fcstung, als \u00e4ltere Schiffe im Atlantikverkehr. Drei gro\u00dfe bronzene Schiffsschrauben, treiben die Britannic, zu H\u00f6chstleistungen an. Sie haben ein Durchmesser von fast sieben Metern.&lt;&lt; ,erz\u00e4hlte er \u00fcber dem umherschlendern, w\u00e4hrend Jasmin hinter ihm blieb und aufmerksam zuh\u00f6rte.<br \/>\n&gt;&gt;Eigentlich sollte die Britannic auch ein Passagierschiff werden, so hatte es zumindest die White Star Linie vorgesehen. Durch den Krieg aber, wurden diese Pl\u00e4ne ge\u00e4ndert. Die Royal Navy hatte das Schiff, vor genau einem Jahr beschlagnahmt, es sollte von da an, als Hospitalschiff dienen. Aus diesem Grund, wurde auch der Name des Schiffes ge\u00e4ndert, in Wirklichkeit sollte es Gigantic hei\u00dfen. Doch das war nach dem Untergang der Titanic nicht mehr angebracht, also wurde lieber auf patriotischere Untert\u00f6ne gesetzt und ein neuer Name daf\u00fcr gefunden: Britannic. W\u00e4re Sie dennoch ein Passagierschiff geworden, st\u00fcnde Ihnen jetzt, eine noch gr\u00f6\u00dfere Palette an Luxus zur Verf\u00fcgung, als bei ihren Schwesterschiffen. Ich habe die Pl\u00e4ne damals kurz sehen d\u00fcrfen.&lt;&lt; ,berichtete Bartlett und \u00f6ffnete seine Uniform. Jasmin ging es genauso, die Hitze war staubtrocken, als auch unertr\u00e4glich geworden, aber an Ihrem langen Kleid, gab es leider keine Kn\u00f6pfe zum \u00d6ffnen.<br \/>\n&gt;&gt;Zwar sollte die Innenausstattung der Britannic, ihrer beiden Geschwister sehr \u00e4hneln, jedoch musste das dritte und letzte Schiff der Klasse, nochmals eine deutliche Steigerung des Komforts, durch zus\u00e4tzliche R\u00e4umlichkeiten bieten. Die es an Bord der Titanic und der Olympic nicht gab. Erg\u00e4nzt werden sollte, ein gro\u00dfz\u00fcgiges Kinderspielzimmer auf dem Bootsdeck, in der N\u00e4he des Sportraumes oder eher gesagt, unserer heutigen Bibliothek. Ein zus\u00e4tzlicher Fahrstuhl, f\u00fcr die Passagiere der ersten Klasse, ein Damenfriseur und ein manik\u00fcrt Studio, sowie ein Turnraum f\u00fcr die zweite Klasse. Soviel wie ich mitbekommen habe, wollte man auch das schmucklose Schwimmbad mit einer Wand- und Deckenverkleidung, aus poliertem Holz und Marmor ausstatten. Zudem waren\u00a0 noch elegantere Beleuchtungsk\u00f6rper vorgesehen.&lt;&lt; ,erkl\u00e4rte der Captain eing\u00e4ngig.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jeder Kesselraum glich dem anderen und in jedem, sah man schwer arbeitende M\u00e4nner, die schwei\u00dfgebadet, Kohle schaufelten. Die schweren, aus Stahl gefertigten Schottw\u00e4nde, die Sie zusammen durchquerten, lies auf gro\u00dfe Sicherheit schlie\u00dfen. Unterdessen erl\u00e4uterte Alfred die n\u00e4chsten Umbauma\u00dfnahmen: &gt;&gt;Das \u00c1-la-Carte-Restaurant, sollte \u00fcber die gesamte Schiffsbreite gezogen werden und so nochmals deutlich, an Gr\u00f6\u00dfe gewinnen. Das franz\u00f6sische Caf\u00e9 Parisien, das sich auf den beiden Schwesterschiffen gro\u00dfer Popularit\u00e4t erfreute, w\u00e4re aber der Vergr\u00f6\u00dferung des Restaurants zum Opfer gefallen, sollte jedoch durch ein Terrassencaf\u00e9 auf dem A-Deck ersetzt werden. Ein wesentlicher Unterschied der Britannic ist nicht nur die jetzige Farbe, sondern auch die \u00dcberdachung des Achterdecks, wodurch auch die dritte Klasse eine \u00fcberdachte und somit wettergesch\u00fctzte Promenade gehabt h\u00e4tte. F\u00fcr das vordere Treppenhaus der ersten Klasse war au\u00dferdem, der Einbau einer Orgel vorgesehen, deren Geh\u00e4use sich, \u00fcber die H\u00f6he von zwei Decks erstrecken durfte. Auch die Kabinen und Suiten der ersten Klasse, sollten in weiten Teilen, deutlich gro\u00dfz\u00fcgiger ausgef\u00fchrt werden. So verf\u00fcgten nahezu alle Unterk\u00fcnfte dieser Kategorie \u00fcber einen Zugang zu privaten Toiletten- und Bader\u00e4umen, was in diesem Ausma\u00df kein anderes Schiff, der jetzigen Zeit bieten kann.&lt;&lt; ,beendete Bartlett seinen Text.<br \/>\n\u00dcber eine lange Leiter kamen Sie endlich in den Maschinenraum an , dort war es zwar etwas k\u00fchler, jedoch umso lauter. Die kolossartigen Turbinen, produzierten aus dem hei\u00dfen Dampf, Bewegungsenergie und trieben das gro\u00dfe Schiff vorw\u00e4rts. Eine Niederdruck Turbine, wandelte den restlichen Dampf nochmals in Antriebsenergie um, damit so wenig Leistung wie m\u00f6glich, verschwendet wurde. Gleichzeitig wurden davon noch mehrere Generatoren angetrieben, die das Energienetz der Britannic speisten. Die letzten \u00dcberbleibsel davon, stiegen dann, als Rauch aus dem Schornstein. So hatte es der Captain und der Chef Maschinist Fl\u00e4ming, versucht ihr beizubringen. Die beeindruckenden Kolben, \u00fcbertrugen eine beachtliche Kraft zu den Schiffsschrauben und stampften im Takt, w\u00e4hrend der Boden unter Ihren F\u00fc\u00dfen dazu bebte.<br \/>\nNach der aufregenden Erkundung im Inneren des Rumpfes, war Jasmin wieder heil Froh an Deck zu sein. Eine schwache Brise, wehte durch Ihr langes Haar und Sie atmete tief ein. Jetzt wo ihre Arbeit als Agentin vor\u00fcbergehend getan war, nutze sie die Zeit, der\u00a0Bibliothek auf dem Bootsdeck einen Besuch abzustatten. Es war erst das zweite Mal auf dieser Reise, dass Sie sie betreten hatte. Der Raum war eigentlich wie geschaffen f\u00fcr B\u00fccherw\u00fcrmer, denn es waren dort keine stampfenden Maschinen des Schiffes zu h\u00f6ren, sondern ausgesprochen leise und es str\u00f6mte gen\u00fcgend Licht hinein, um eine gem\u00fctliche Atmosph\u00e4re zu schaffen, leider gab es in dem gro\u00dfen Raum nur ein paar alte Polstersessel und ein kleines B\u00fccherregal, das nicht einmal zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt war. Von einer ansehnlichen Bibliothek, war der Raum noch weit entfernt, aber es war zumindest ein Anfang.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4teren Abend, nachdem Violet mit der Arbeit fertig war, sa\u00dfen sie in der Kabine von Stroud und genossen zusammen eine gro\u00dfe Flasche Rotwein. &gt;&gt;Ich habe geh\u00f6rt, dass wir \u00fcbermorgen zu Fr\u00fchst\u00fcckszeit nach Mudros einlaufen werden. Das hier ist also unser letzter Abend, bevor uns die Wege wieder trennen.&lt;&lt; ,sagte die Agentin best\u00fcrzt. &gt;&gt;Ja leider! Wir bleiben doch gute Freunde oder?&lt;&lt; ,fragte die Oberschwester nach. &gt;&gt;Aber sicher doch! Ich werde so oft an dich schreiben, wie ich nur kann.&lt;&lt; ,erwiderte Jasmin.<br \/>\n&gt;&gt;Auf uns!&lt;&lt; ,rief Jessop und erhob Ihr Glas in Richtung Ihrer Freundin, die mit Ihrem Weinglas anstie\u00df. Violet wusste so gut wie gar nichts \u00fcber Jasmin und wollte nun wissen, wo sie aufgewachsen war: &gt;&gt;Du wei\u00dft zwar viel \u00fcber mich, aber ich nicht \u00fcber Dich. Wo kommst du her? Wo bist du geboren, erz\u00e4hl mal was von dir.&lt;&lt; ,sagte die Oberschwester wissbegierig.<br \/>\n&gt;&gt;Ich bin 1885 in Liverpool geboren, also bin ich um genau zu sein 31 Jahre.&lt;&lt;<br \/>\n&gt;&gt;Wie lange bist du schon beim MI6 oder SIS, wie auch immer Du ihn nennen m\u00f6chtest?&lt;&lt; ,fragte Jessop weiter.<br \/>\n&gt;&gt;Fast f\u00fcnf Jahre.&lt;&lt; ,erz\u00e4hlte die Agentin und fuhr fort: &gt;&gt;Vor langer Zeit war mein Vater ein sehr guter Polizei Inspektor in London, nach seiner Bef\u00f6rderung zum Detective in das Morddezernat, wurde er schlie\u00dflich mit Empfehlung des Polizeipr\u00e4sidenten, in den MI6 aufgenommen. Nach meinem Uniabschluss machte dort mein Vater seinen ganzen Einfluss f\u00fcr mich geltend, damit ich, als Frau auch in den MI6 eintreten konnte.&lt;&lt; ,erkl\u00e4rte Jasmin. &gt;&gt;Und danach wird man sofort zur Agentin und auf eine gef\u00e4hrliche Mission geschickt?&lt;&lt; ,l\u00f6cherte Violet Sie mit weiteren Fragen.<br \/>\n&gt;&gt;Nein so schnell geht das nicht. Am Anfang ist man erst einmal ein Spitzel, dass hei\u00dft auf Parkb\u00e4nken sitzen und Leute belauschen oder hinter Mauern verstecken, um jemanden nachzuspionieren. Anders ausgedr\u00fcckt, Personen beschatten. Der n\u00e4chst h\u00f6here Rang ist dann Informant, hier musst Du dich mit anderen Informanten treffen und Informationen austauschen. Zum Beispiel: Koffer, Dokumente oder auch verbale Kommunikation ist m\u00f6glich. Das sind meistens Nacht und Nebel Aktionen, die bei jedem Wetter stattfinden m\u00fcssen. Und dann, nach einigen harten Pr\u00fcfungen wie: Disziplin und Selbstdisziplin, Tapferkeit, Opferbereitschaft, Hingabe, Gehorsam, Mut und Verschwiegenheit. Wird man mit viel Gl\u00fcck zum Agenten beziehungsweise Agentin, in meinem Fall.&lt;&lt; ,berichtete Jasmin stolz.<br \/>\n&gt;&gt;Wow! Wahnsinn! Der Weg dorthin war bestimmt nicht einfach? Was muss eine Agentin noch so k\u00f6nnen?&lt;&lt; ,wollte die Oberschwester wissen.<br \/>\nStroud hielt kurz inne und versuchte ihre Gedanken in Worte zu fassen: &gt;&gt;Eigentlich Violet, darf ich dir dar\u00fcber nicht all Zuviel erz\u00e4hlen. Eine gute Agentin sollte auch sehr verschwiegen sein, wenn du verstehst was ich meine.&lt;&lt; ,erwiderte Jasmin. Jessop begriff sofort und nickte nur.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt;Ich kann dir nur so viel sagen, der Weg dorthin war wirklich nicht einfach, milde ausgedr\u00fcckt und besonders, wenn man in einem M\u00e4nner dominierten Beruf arbeiten muss. Das meiste, was ein Agent drauf haben sollte, hast Du selbst gesehen, als wir an Bord unterwegs waren. Mit Funktelegrafie umgehen, verschl\u00fcsselte Nachrichten decodieren, Zimmer durchsuchen, schwierige Mysterien aufdecken und Waffenkunde geh\u00f6rt ebenfalls dazu. Mann muss au\u00dferdem eine gute Auffassungsgabe mitbringen und andere Sprachen beherrschen.&lt;&lt; ,erkl\u00e4rte Sie.<br \/>\n&gt;&gt;Du hast auf jeden Fall einen besseren Job als ich.&lt;&lt; ,meinte Violet betr\u00fcbt: &gt;&gt; Ich bin nur eine unbedeutende Krankenschwester.&lt;&lt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt;Erz\u00e4hl nicht so ein Unsinn meine Liebe! Du bist nicht nur Krankenschwester, sonder schon Oberschwester und hast in den vergangenen Tagen, die wir miteinander erlebt haben, ebenfalls Mut, Hingabe und eine gute Auffassungsgabe gezeigt. Du w\u00e4rst genauso wie ich, eine gute Agentin geworden, w\u00e4ren die Umst\u00e4nde anders gewesen.&lt;&lt; ,sagte Stroud aufrichtig. Sie versuchte Jessop ein wenig aufzumuntern. &gt;&gt;Wie viele Sprachen, kannst du?&lt;&lt; ,wollte Violet nun wissen.<br \/>\nStroud \u00fcberlegte kurz: &gt;&gt;Ich kann Franz\u00f6sisch, ein wenig Italienisch, ein paar brocken Spanisch und am wenigsten kann ich Deutsch. Es gibt viele Sprachen die schwer sind, aber Deutsch ist wirklich der Gipfel des machbaren.&lt;&lt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jessop lachte: &gt;&gt;Du hast echt einen tollen und aufregenden Beruf, so etwas w\u00fcrde mir bestimmt auch gefallen. Ich hoffe nur, Du erschie\u00dft mich jetzt nicht, weil ich zu viel \u00fcber dich wei\u00df?&lt;&lt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Auch Jasmin musste daraufhin laut auflachen, wahrscheinlich zeigte der Wein langsam seine Wirkung: &gt;&gt;Keine Sorge, Fr\u00e4ulein Oberschwester. Auch Menschenkenntnis ist wichtig bei meinem Job. Ich werde Ihnen einfach vertrauen m\u00fcssen, vermutlich steht es morgen bereits, in allen Zeitungen.&lt;&lt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &gt;&gt;Das ist nicht Fair. So eine Plaudertasche bin ich jetzt auch wieder nicht.&lt;&lt; ,l\u00e4chelte Jessop und wollte noch mehr \u00fcber Jasmin in Erfahrung bringen: &gt;&gt;Hast Du Familie? Kinder? Einen Mann? Was ist mit Deiner Mutter?&lt;&lt;<br \/>\n&gt;&gt;Meine Mutter habe ich leider nie kennenlernen d\u00fcrfen. Sie ist bei meiner Geburt leider verstorben.&lt;&lt; ,erz\u00e4hlte Jasmin schwerm\u00fctig.<br \/>\n&gt;&gt;Das tut mir Leid f\u00fcr dich. Ich kann mir gar nicht vorstellen, ohne Mutter aufzuwachsen. Das ist doch sicher schrecklich gewesen?&lt;&lt; ,meinte Jessop.<br \/>\n&gt;&gt;Daf\u00fcr war mein Vater und mein Bruder, immer da f\u00fcr mich, wenn ich Sie gebraut habe. Leider mein Bruder nicht mehr, es hat uns beiden das Herz gebrochen, als er von der Jungfernfahrt nicht mehr nach hause kam. Wochen lang haben wir auf eine gute Nachricht gehofft, aber irgendwann mussten wir uns damit abfinden.&lt;&lt; ,meinte die Agentin und war den Tr\u00e4nen nahe gekommen. Violet nahm Sie in den Arm: &gt;&gt;Ich kann mich noch so gut an die Katastrophe erinnern, als w\u00e4re es Gestern gewesen. So viele Opfer, der L\u00e4rm, die Ger\u00e4usche, die Hilferufe in der Nacht, es war einfach nur grausam. So etwas w\u00fcnscht man sich nicht einmal seinem gr\u00f6\u00dften Feind und ich hoffe niemals wieder, etwas vergleichbares durch machen zu m\u00fcssen.&lt;&lt; ,meinte Jessop und versuchte die schlimmen Gedanken aus ihrem Ged\u00e4chtnis zu verbannen: &gt;&gt;Hast du einen Ehemann oder Kinder?&lt;&lt;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0Stroud sch\u00fcttelte den Kopf: &gt;&gt;Nein,\u00a0keines von beidem. Ehrlich gesagt habe ich daf\u00fcr auch keine Zeit.&lt;&lt; ,erkl\u00e4rte Sie Ihr.<br \/>\n&gt;&gt;Dann sind wir schon zu zweit, genau wie Du habe ich keinen Mann und auch keine Kinder. Ich finde, allein zu\u00a0 Leben einfach gro\u00dfartig, man hat eine Menge Freiheiten und kann die Freuden des Leben, richtig genie\u00dfen oder?&lt;&lt; ,meinte Violet gen\u00fcgsam.<br \/>\nJasmin hatte sich die Tr\u00e4nen aus dem Gesicht gewischt und l\u00e4chelte auch schon wieder: &gt;&gt;Ich merke schon, wir sind uns in manchen Dingen sehr \u00e4hnlich. Auch ohne Anh\u00e4ngsel, k\u00e4mpfen wir uns durch das harte Leben!&lt;&lt; ,meinte Stroud und erhob erneut das Glas. &gt;&gt;Genau&lt;&lt; ,erwiderte Jessop.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag 20. November 1916 Am fr\u00fchen Vormittag des 20. Novembers, der wieder ein Montag war, wurde ein weiterer Probealarm ausgel\u00f6st. Wie die Male zuvor, musste die Crew so schnell wie m\u00f6glich, ohne viel Aufruhr, an Deck erscheinen. Danach wurden die Rettungsboote mit Personen gef\u00fcllt und dazu die Zeit gestoppt. 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